LUMAS zeigt digitale Kompositionen des österreichischen Künstlers Helmut Grill – BLOGMAS DAY 8

Angesiedelt zwischen Kitsch und romantischer Malerei offenbart sich in Grills Werken bei genauerem Hinsehen eine Vielzahl überraschend platzierter Elemente. Versatzstücke der Warenkultur, Logos bekannter Luxusmarken, Insignien des Kapitalismus integriert Grill an Orten, wo wir sie nicht erwarten: Das McDonalds-Emblem an einer idyllischen Berghütte, Mohnkapseln mit eingravierten Modelabels, eine Werbetafel mitten im Schneegebirge. Dass sich die Sphären von Werbung und Bildender Kunst überschneiden, gar gegenseitig kreativ befruchten können, wissen wir spätestens seit Andy Warhol. Doch es sind nicht nur die Spuren der Massenkultur, in deren Form sich die Zivilisation in die Naturlandschaften einschreibt. Zitate der zeitgenössischen Kunst können in zahlreichen Arbeiten Grills identifiziert werden – sei es Robert Indianas ikonische LOVE Sculpture oder ein gut versteckter Koon’scher Hase.

Helmut Grill wurde 1965 in Salzburg geboren, lebt und arbeitet aber schon seit einiger Zeit in Wien. Seit knapp 25 Jahren widmet sich der Österreicher ausschließlich der Kunst und hat dafür auch seine Karriere als „digitaler Manipulator“ in der Werbebranche zurückgelassen. Stattdessen komponiert Grill heute menschenleere, imaginäre Landschaften in denen die ein oder andere versteckte Nachricht zu finden ist. 

© Helmut Grill, LUMAS Galerie

© Helmut Grill, LUMAS Galerie

© Helmut Grill, Lumas Galerie
Adresse LUMAS Galerie Wien: Wollzeile 1-3, 1010 Wien 
Adresse LUMAS Galerie Salzburg: Judengasse 9, 5020 Salzburg

l. o. v. e., natally

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