Personal

Du bist mein Anker, weil…

„Auf unseren Blogs schreiben wir vor allem über unsere eigenen Eindrücke. Selten nutzen wir unsere Plattform aber, um jenen Menschen, die uns kontinuierlich die Kraft geben, immer weiterzumachen, ein großes Dankeschön auszusprechen.“

Das stimmt, auf Blogs und auf den diversen Social Media Plattformen geht es meist um schöne Dinge, wie Kosmetik, Reisen oder Essen. Wichtige Personen sind oft kein Teil dieser Welt, einerseits aus Gründen der Privatsphäre, andererseits sind Personen oft (leider!) uninteressanter für Leser/Follower als materielle Dinge. Daher geht es heute um das schöne Thema: „Du bist mein Anker, weil…”

Wenn es neben der Familie einen ganz wichtigen Anker gibt

Wer mir bei Instagram folgt, hat meinen Freund das eine oder andere Mal schon zu Gesicht bekommen. Einen eigenen Blogpost habe ich ihm noch nie gewidmet, da es doch ein bisschen kitschig ist, oder? Zudem sollte man meiner Meinung nach seinem Partner nicht nur öffentlich, oder an Tagen, wie dem Valentinstag, sagen wie gern man ihn hat. Ich muss mir aber eingestehen, dass es auch schön ist, ihm ein paar Zeilen auf meinem Blog zu widmen.

Du bist mein Anker, weil…

  • Du mich immer motivierst.
  • Ich dir alles erzählen kann.
  • Du mit mir mitleidest, wenn es mir schlecht geht.
  • Du immer meine Wut abfängst.
  • Du mich aufheiterst, wenn ich traurig bin.
  • Du immer auf mich aufpasst.
  • Du einfach eine sehr große Stütze bist.

Ein „Anker“ können viele Personen sein und vergessen wir nicht unsere Haustiere, die in vielen Situationen mehr für einen tun können, als so manch ein Mensch!

“Du bist mein Anker, weil… “- Wer mich auf die Idee brachte

Auf die Idee, diesen Post zu verfassen, bin ich nicht alleine gekommen. Anlass für diese Worte sind die lieben Mädels von Comepass und Julian Le Play. Julian ist nicht nur ein talentierter Songwriter und Musiker, sondern er ist auch Ambassador für das #maximaComepass Blogger Festival.

Habt ihr euch schon “Zugvögel”, das aktuelle Album von Julian Le Play angehört? Meine Lieblingslieder vom Album sind “Starke Schulter” und “So leicht”.

Lieber Alex, danke, dass du mein Anker bist.

l. o. v. e., natally

In Kooperation mit Comepass

Wann haben Menschen aufgehört nett zu sein?

Einige meiner Leser haben sich mehr persönliche Blogeinträge und Gedanken von mir gewünscht. Daher möchte ich in diesem Beitrag meine Meinung zum Thema „ Wann haben Menschen aufgehört nett zu sein “ mit euch teilen.

 Wann haben Menschen aufgehört nett zu sein und was bringt es ihnen?

Posts wie diese sind immer etwas „gefährlich“. Nicht jeder Mensch ist immer derselben Meinung (zum Glück!), da ich meine Gedanken öffentlich teile, mache ich mich aber angreifbar. In vielen Momenten wird mir bewusst, dass es den Menschen oft an Höflichkeit fehlt und ich finde, wir werden alle immer abgebrühter. Ich bin Wienerin, mir liegt das grantig sein im Blut. Seit wann ist es aber nicht mehr üblich, sich bei anderen Menschen zu bedanken?

Bestes Beispiel: Gestern bin ich aus einem Bus an der Endstation ausgestiegen. Bevor ich meinen Sitzplatz verlassen habe, um zum Ausgang zu gehen, habe ich eine Frau vorgelassen. Diese war weder älter, noch schwanger, noch hatte sie schwer zu tragen, ohne Grund habe ich sie vorgelassen – weil ich nett sein wollte. Ratet einmal, ob sie sich bedankt hat, oder nicht. Richtig, kein „Danke”, nichts. Jeden Tag wird mir in unzähligen Momenten bewusst, dass das Wort „Danke“ viel zu selten verwendet wird. Ob an der Kassa, im Lokal, beim Autofahren oder am Telefon – Glaubt mir, ein kleines “Danke” bringt keinen um.

Wann haben Menschen aufgehört nett zu sein und warum sind junge Männer keine Männer mehr?

Mein Freund darf ruhig vor mir durch eine Türe gehen und muss mir diese auch nicht immer aufhalten. Es muss mir, einer gesunden, nicht schwangeren Frau auch kein Mann in den Öffis einen Sitzplatz anbieten. Wenn ich mir aber ansehe, wie junge Männer auf der Straße Frauen nur mehr als Objekt ansehen, macht es mich wütend und traurig zugleich. Immer öfters kommt es vor, dass Mädels und Frauen aus Autos heraus nachgepfiffen wird.

In einer U-Bahn Station musste ich mir um acht Uhr morgens von einem Mann, der ca. so alt ist wie ich, zuzwinkernd den Spruch: „Das kannst du richtig gut!“ anhören, als ich eine Banane gegessen habe. Fassungslos konnte ich ihm nicht einmal meine Meinung sagen und war froh, dass er die Station wieder verließ.

Ich bin der Meinung, dass junge Burschen immer mehr den Respekt vor Mädels und Frauen verlieren. Ich streite nicht ab, dass Social Media dabei eine große Rolle spielt, aber ich denke mir, warum werden Burschen nicht mehr zu Männern mit Respekt, sondern zu Männern, die Frauen als sexistisches Objekt sehen, erzogen?

Es hat nichts mit Feminismus zu tun

Ich würde mich selbst nicht als Feministin bezeichnen. Eine Feministin ist in meinen Augen eine Frau, die jeden Tag aufs Neue für die Rechte von Frauen kämpft und in dieser Hinsicht vorbildlich lebt. Das tue ich nicht. Ich stehe aber für Gleichberechtigung und finde, unabhängig von den unterschiedlichen Gehältern, sollte es viel mehr Frauen in höheren Positionen geben. Es freut mich immer, wenn ich höre, dass sich eine Frau durchgesetzt hat und ihren eigenen Weg erfolgreich geht. #girlboss einfach. Ich finde es aber nicht OK, dass manche Frauen gegen Männer, Gesetze etc. fast schon hetzen, sich einfach als Feministin bezeichnen, weil es im Trend ist und nur mitreden möchten, ohne viel tun zu müssen. Meiner Meinung ist auch dies ein Zeichen von fehlendem Respekt.

Wann haben Menschen aufgehört nett zu sein und wann fangen wir wieder damit an?

Egal ob Mann oder Frau, warum sind Höflichkeit und Respekt keine Werte mehr, die selbstverständlich sind? Versucht einmal einen Tag lang bewusst nett zu euren Mitmenschen zu sein. Sagt „Bitte“ und „Danke“, bietet Leuten Hilfe an, wenn diese Hilfe benötigen und geht nicht nur grantig durch die Welt. Ist nicht so schlimm, ich verspreche es euch!

 

l. o. v. e., natally

Picture Credits: Pixabay